Über mich
Echt. Tief. Verkörpert.
Mein Weg war geprägt von Tieren, von Familie, von Verlusten, von Wachstum – und von vielen inneren Wandlungen. Hier erzähle ich dir meine Geschichte.
Meine Wurzeln
Tiere begleiten mich, seit ich denken kann. Wir hatten immer Tiere – Kaninchen, Katzen, und seit meiner Jugend auch einen Hund. Über eine Freundin meiner Mutter kam ich schon als Kind mit Tierkommunikation in Berührung. Das war für mich durchaus etwas Besonderes, aber nichts, was ich grundsätzlich in Frage gestellt hätte. Für mich war immer klar: Tiere sind gleichwertige Wesen. Sie haben ein eigenes Erleben. Und man kann mit ihnen in Kontakt sein.
Heute lebe ich mit meinem Mann, unseren zwei Kindern, unserem Hund und unseren Katzen im eigenen Haus in Sande bei Wilhelmshaven. Wir sind seit ich 18 bin zusammen und gehen diesen Weg schon seit vielen Jahren gemeinsam.
Lola – und meine Initiation in die Heilung
Mit Anfang 20 trat meine Hündin Lola in mein Leben. 2013 hatte sie einen schweren Unfall – sie geriet unter ein Auto und wurde lebensbedrohlich verletzt. Von da an konnte sie ihre Blase und ihren Darm bis an ihr Lebensende nicht mehr selbstständig entleeren. Und doch lernte sie wieder zu laufen, zu rennen, sogar Treppen zu steigen – auch wenn ihre Bewegungen eingeschränkt blieben und sie nicht mehr so springen und hüpfen konnte wie früher.
Diese Zeit hat mein Leben tief verändert. Ich arbeitete eng mit einer Kinesiologin zusammen, die auch in der Tierkommunikation tätig war. Heute weiß ich: In dieser Phase habe ich – noch völlig unbewusst – begonnen, energetisch zu heilen. Ich bin mir sicher, dass Lola ohne diese gemeinsame Arbeit nicht so weit gekommen wäre, wie sie es ist. Rückblickend war dieser Unfall meine Initiation in meine Heilkräfte – auch wenn ich das damals noch nicht erkannt habe.
Mutter werden – und innerlich neu beginnen
2017 wurde ich Mama. Mit der Geburt meiner Tochter begann für mich ein ganz neuer innerer Weg. Ich fing an, mich intensiv mit Erziehung, Prägungen und Kindheitstraumata auseinanderzusetzen – zunächst sehr auf der Kopfebene, in der bedürfnisorientierten Szene. Ich dachte, ich hätte eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie Kinder sind und wie das alles laufen wird. Die Realität war eine andere. Mama zu sein hat mich dazu gebracht, vieles in mir selbst zu hinterfragen. Ohne diese Erfahrung wäre ich den Weg in die Tiefe vermutlich nie gegangen.
Dieser innere Weg hat nicht nur mich verändert, sondern auch unsere Beziehung. Mein Mann und ich sind bewusster und freier miteinander geworden und merken schneller, wenn alte Verletzungen das Steuer übernehmen. Wir finden heute anders zueinander zurück als früher – nicht perfekt und nicht „fertig“, aber echter und klarer.
Abschied und Neubeginn
2020 wurde bei Lola ein Tumor festgestellt. Wir haben uns entschieden, sie nicht mehr behandeln zu lassen und sie auch nicht zu erlösen, sondern ihr zu erlauben, selbst zu gehen. Über mehr als zwei Wochen habe ich ihren Sterbeprozess sehr intensiv begleitet. Damals konnte ich noch keine bewusste Tierkommunikation oder Energiearbeit – und doch war ich zutiefst präsent und hingebungsvoll an ihrer Seite.
Zu dieser Zeit war ich gerade schwanger mit meinem Sohn. Während ich Lola beim Sterben begleitete, wuchs in mir neues Leben heran. Beides gleichzeitig zu erleben hat etwas Grundlegendes in mir verändert. Mir wurde auf einer tiefen Ebene klar, dass es keine Gegensätze sind, sondern Übergänge – der eine auf die Erde, der andere von der Erde – und dass sie sich viel ähnlicher sind, als wir oft glauben.
Lolas Sterben war ein Wendepunkt in meinem Leben. Nicht im Sinne von „ab jetzt war alles anders“, sondern eher so, dass sich meine Wahrnehmung seitdem Stück für Stück erweitert hat. Es war, als hätte sich eine Tür geöffnet, hinter der noch viele weitere Türen lagen.
2021 wurde mein Sohn geboren. In dieser zweiten Elternzeit habe ich eine sehr klare innere Entscheidung getroffen: Ich wollte diese Zeit nutzen, um meine Seelenmission zu finden und mich bewusst neu auszurichten.
Von den Hunden lernen
2022 begann ich meine Dogwhisperer-Ausbildung, die zunächst über sechs Monate ging und sowohl online als auch vor Ort stattfand. Danach bin ich noch weiter in diesem Feld geblieben, habe eine zweite Ausbildungsrunde mit begleitet und war insgesamt bis Mitte 2025 in weiteren Online-Räumen in dieser Lern- und Entwicklungsumgebung.
Der Fokus lag dabei nicht auf Training, sondern darauf, von den Hunden selbst zu lernen: über Beziehung, Präsenz, innere Haltung, feine Wahrnehmung, Telepathie, energetische Arbeit, innere Prozesse und Heilung. Ein Teil der Ausbildung umfasste auch die Arbeit mit Hundetypen, in Anlehnung an die Lehren von Maike Maja Nowak. Vor allem aber war es ein tiefgehender Schulungsweg in Wahrnehmung, Bewusstsein und Beziehung – geführt durch die Hunde selbst.
In dieser Zeit haben sich meine medialen und energetischen Fähigkeiten verfeinert und die Telepathie hat sich vollständig geöffnet. Mir wurde immer deutlicher: Das, was ich kann, ist ein Teil dessen, warum ich hier bin.
Verlust, Erdung und Verkörperung im Leben
Wenn ich noch weiter zurückschaue, sehe ich: Auch in meiner Kindheit gab es schon Berührungen mit energetischer Heilung. Tiere, die sich entgegen aller Erwartungen erholten – und andere, die trotz aller Bemühungen starben. Ich bin früh mit Heilung, Ohnmacht und Abschied in Berührung gekommen. Auch das hat mich geprägt.
2023 ist mein Papa plötzlich gestorben. Dieser Verlust hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Eine wichtige Stütze in meinem Leben ist von einem Moment auf den anderen weggefallen. Da war viel Schmerz, viel Fassungslosigkeit, viel Trauer.
Und gleichzeitig habe ich in dieser Zeit etwas sehr Wesentliches gelernt: Gefühle wollen nicht vermieden werden. Sie wollen gefühlt werden. Ich habe gelernt, mich nicht von meinem Schmerz wegzudrehen, sondern mich in ihn hineinsinken zu lassen. Und in diesem Durchleben ist etwas in mir gewachsen: Reife. Klarheit. Und die Fähigkeit, mich selbst zu halten.
Der Tod meines Papas hat mir auch die Endlichkeit dieses Lebens noch einmal ganz klar vor Augen geführt. Und daraus ist in mir ein neuer, sehr kraftvoller Entschluss entstanden: Ich will mein Leben wirklich leben. Nicht irgendwann. Nicht später. Sondern jetzt.
Im selben Jahr kam unser Hund Marley zu uns. Er ist bis heute ein intensiver Lehrer für mich. Mit ihm lerne ich jeden Tag etwas über Führung, Grenzen, Präsenz, Nervensystem und innere Klarheit. Er zeigt mir sehr ehrlich, wo ich noch Themen habe – und fordert mich immer wieder auf, wirklich in meine Kraft zu kommen. Und ja, er hat auch seine eigenen Themen mitgebracht, die wir bis heute gemeinsam in Heilung bringen.
Unsere Katzen, die 2023 zu uns kamen, und meine Kinder sind ebenfalls wichtige Spiegel und Lehrer für mich. Sie alle fordern mich immer wieder heraus, präsent zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und meine Wahrnehmung und meine Fähigkeiten ganz praktisch im Alltag zu leben.
Parallel dazu war diese Zeit geprägt von einer sehr fordernden Lebensrealität: Eine extrem belastende Wohnsituation, die 2019 begann, Konflikte, Abwertung, Rechtsstreit – und schließlich 2023 der Einzug in unser eigenes Haus und eine intensive Renovierungszeit, die wir größtenteils in Eigenarbeit gestemmt haben.
Heute
Wenn ich heute auf meinen Weg schaue, sehe ich:
Mein Leben war meine wichtigste Schule.
Nicht die einzige – aber die prägendste.
Ich habe in Ausbildungen und Begleitungen viel gelernt. Und mein Leben war und ist der Ort, an dem sich entscheidet, was davon wirklich integriert werden kann – Schritt für Schritt, in Beziehungen, im Alltag, im echten Leben. Manches ist schon in mir angekommen und verkörpert. Anderes darf noch wachsen. Beides gehört zu meinem Weg.
Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass dich etwas davon berührt oder ruft, dann schreib mir gern.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich arbeite und wofür ich stehe, findest du das hier:
→ Meine Arbeitsweise